Einsatz für den Artenschutz in Wittringen - Krötenzäune schützen Amphibien auf dem Weg zu ihren Laichgewässern
Bildhinweis: Das Bild wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz bearbeitet.
In Wittringen wurden jetzt wieder Krötenzäune aufgebaut, um Amphibien auf ihrer jährlichen Wanderung zu schützen. Jedes Frühjahr machen sich Kröten, Frösche und andere Amphibien auf den Weg von ihren Winterquartieren zurück zu den Gewässern, in denen sie selbst geschlüpft sind. Dort laichen sie und sichern den Nachwuchs der nächsten Generation.
Sobald die Nächte milder werden, die Temperaturen dauerhaft über etwa 5 bis 6 Grad liegen und der Boden feucht ist, beginnt die Wanderzeit. Je nach Witterung erstreckt sich diese Phase meist von Mitte März bis in den Mai.
Vor allem in der Dämmerung und in den Nachtstunden sind die Tiere unterwegs, oft über mehrere Kilometer. Dabei kehren viele Amphibien erstaunlich genau zu ihrem ursprünglichen Laichgewässer zurück.
Besonders gefährlich wird es für die Tiere dort, wo sie Straßen überqueren müssen. Weil Amphibien nur langsam vorankommen und in der Dunkelheit leicht übersehen werden, sind sie im Straßenverkehr stark gefährdet.
Um sie zu schützen, werden entlang gefährdeter Strecken Krötenzäune mit Fangeimern aufgestellt. Die Tiere werden dort gesammelt und anschließend von Helfenden sicher auf die andere Straßenseite gebracht.
Montag bis Donnerstag: 08:30 bis 15:30 Uhr
Freitag: 08:30 bis 12:00 Uhr
Montag bis Donnerstag: 7:30 bis 15:30 Uhr
Freitag: 7:30 bis 14:30 Uhr